Blaukraut im Kartoffelknödel

Knödel machen glücklich. Immer! Ob Semmel oder Kartoffelknödel, sie schmecken immer und geben einem das Gefühl bei Oma geborgen am Tisch zu sitzen. Gerade jetzt zur kommenden Herbst- und Winterzeit sind bei mir Knödel in aller Form willkommen.

Daher musste ich das Buch die „Knödel-Revolution“ vom BLV Verlag unbedingt lesen und das ein oder andere Rezept in der heimischen Küche testen. So auch die leckeren Kartoffeln gefüllt mit Blaukraut gemeinsam mit einem Lavendel-Wallnuss-Pesto. Das Rezept stammt direkt aus dem Buch und ist mit meinen Änderungen ausgewiesen.

Rezept für 12 Knödel mit Blaukraut

Blaukraut
800g Blaukraut
Salz und Zucker
100ml Johannisbeersaft (ich 250 ml)
50ml Rotwein
200ml Gemüsebrühe
2 Pimentkörner
½ TL schwarze Pfefferkörner
1 Gewürznelke
1 Zimsplitter
½ Stück Vanilleschote ca 2cm
1 Tonkabohne, gerieben
2 EL Apfelmus (ich 5 EL)
1 EL Preiselbeerkompott
1 EL Himbeeressig

Knödel
1,2kg mehlige Kartoffeln
30g braune Butter
100g Speisestärke
2 Eigelb
Salz und Pfeffer
Muskat

Walnusspesto
100g Walnüsse, geschält
100g Walnussöl
80g Parmesan
Salz, Pfeffer
½ TL Lavendelblüten, getrocknet
Aufgrund der zeitlichen Reihenfolge beginnt man mit dem gehobelten Rotkohl. Diesen mit ½ TL Salz und 1 TL Zucker mischen und 30 Minuten ziehen lassen.

Danach 1 Tl Zucker karamellisieren lassen und mit dem Johannisbeersaft (und ggf. Rotwein) aufgießen. Die Brühe dazu geben und eine Stunde bei milder Hitze köcheln lassen. Ab und an das Umrühren nicht vergessen. Nach einer Stunde die nicht gemahlenen Gewürze in ein Gewürzsäckchen in den Topf geben, ebenso alle anderen Gewürze und unterrühren. Nach weiteren 30-50 Minuten das Gewürzsäckchen rausholen und mit Apfelmus, Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Knödelteig die ungeschälten Kartoffeln kochen und anschließend direkt schälen, damit man sich noch warm durch die Kartoffelpresse drücken kann. Die Kartoffelmasse dann mit Speisestärke, brauner Butter, Eigelb, Salz, Pfeffer und Muskat vermischen. Mit feuchten Händen nun rund 12 Knödel formen und diese mit Blaukraut füllen.

Die Knödel kommen dann für 20 Minuten ins siedende Salzwasser.

Das Pesto wird aus gerösteten Nüssen, dem geriebenen Parmesan, dem Öl und den Gewürzen, sowie den Lavendelblüten im Multizerkleinerer zu einer homogenen Masse verarbeitet und darf noch einige Zeit ziehen, bis es zu den Knödeln serviert wird.

Sind die Knödel fertig richtet ich sie auf etwas Blaukraut an und gebe das Pesto darüber. Geschmacklich einfach richtig lecker! Dennoch würde ich beim nächsten Mal auf die Tonkabohne verzichten…

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Kurzer Einblick in die Knödel-Revolution

Der erfolgreiche Koch und Restaurantbesitzer Michael Schlaipfer bringt mit der Knödel-Revolution eine junge, wilde Heimatküche neu interpretiert auf den Kochbuchmarkt. Neben Klassiker gibt es auch süße Knödel oder Tapas in Knödeln verpackt. Laut Verlag ein „heißer Rezeptmix rund um das Kultgericht“.

Das Buch umfasst 96 Seiten mit 68 Farbfotos und bringt zahleiche leckere Rezepte mit sich. Bei den meisten möchte man auf Anhieb in die Küche gehen und direkt loslegen. Die Rezepte sind verständlich aufgebaut und leiten Schritt für Schritt durch die einzelnen Vorgänge.

Die Aufteilung des Buches umfasst vier Kategorien

  • Neues aus der Heimat der Knödel / Junge Alpenküche
  • Jenseits des Weißwurstäquators / Knödel von Welt
  • Knödel-Tapas &Co / Miniknödel
  • Gib dir die Knödel / Süße Knödel

Kaufempfehlung? Sicher doch!

20160820_knoedelrevolution_coverDie Knödel-Revolution
Michael Schlaipfer
BLV Buchverlag
ISBN 978-3835415355
14,99 Euro,
96 Seiten

Bildquelle Buchcover: BLV Buchverlag

 

*Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine freie Meinung nimmt dies aber keinen Einfluss.*

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