Griebenschmalz

Griebenschmalz gehörte zu den Sachen, die ich erst vor Kurzem für mich entdeckte und beschloss: das schmeckt!Eigentlich merkwürdig, da ich als Kind Wochenende für Wochenende auf den Hockeyplätzen der Nation wiederfand und genau wusste, dass mir das nicht schmeckt! Wohl aber eher, weil ich es einfach nie probiert hatte.

Dank den Wurstjungen, von denen ich eine Kostprobe vom selbstgemachten Schmalz erhielt, weiß ich es jetzt nun besser.

Natürlich hatte auch ich dann den Drang es unbedingt mal selbst machen zu wollen. So schwer kann das ja nicht sein, dachte ich mir!

So kam es, dass ich 1249 Gramm reines Fett in Stücke geschnitten habe und durch den Fleischwolf drehte. Anschließend gab ich das ganze Fett in den Topf und wartete und wartete…

Nach über zwei Stunden gab ich auf, denn im Topf tat sich so rein gar nicht.

Deprimiert schrieb ich das den Wurstjungen und wir versuchten den Fehler zu finden. Und er ist ganz einfach zu definieren: Ich habe das komplette Fett in einem Schwung in den Topf.

Beim zweiten Versuch bereits einen Tag später gab ich das Fett nach und nach sehr langsam in den Topf, so dass das Fett immer erst mal flüssig wurde, bevor neues dazu kam. Es funktionierte!

Nach einer ganzen Weilte trennte ich dann Fett und Grieben und ließ das Fett erkalten. Ich rührte noch einige Grieben und Salz drunter und füllte es in Gläser ab.

Fazit: Lecker! Aber lediglich Version 1.0, da ich unbedingt noch mit Gewürzen oder anderen Zutaten im Schmalz experimentieren möchte. Das nächste Kilo Fett wartet schon im Gefrierschrank.

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