„Barbecue“ von Steven Raichlen

Ich bin ein begeistertet Grillfan. Daher habe ich nicht nur unzählige Koch- und Backbücher, nein auch das ein oder andere Grillbuch schmückt mein Bücherregal. Daher möchte ich Euch heute bei der Bloggeraktion „Jeden Tag ein Buch“, ins Leben gerufen von Astrid und Steph, „Barbecue“ von Steven Raichlen vorstellen. Geschenkt bekommen habe ich es erst vor kurzem, von einem Freund, der genauso gerne Gegrilltes isst wie ich. Mir dient es als Nachschlagewerk und Inspiration.

Autor
Steven Raichlen gilt als Grillpapst und hat bisher nicht nur unzählige Bücher zu diesem Thema geschrieben, auch ist er mit seiner eigenen Show im amerikanischen Fernsehen zu sehen und bietet in seiner „Barbecue-Universität“ einen dreitägigen Intensivkurs im Grillen an.

Sein Werk „Barbecue“ von umfasst 499 Seiten und ist am 28. Mai 2012 im h.f.ullmann Verlag erschienen.

Barbecue

Mein Eindruck
Überrascht hat mich, dass so ein dickes Werk lediglich in einem Softcover verpackt wurde. Auch die Haptik der Innenseiten mit der rauen Oberfläche ist ungewohnt, da viele andere Kochbücher mittlerweile mit hochwertigeren oder glänzenden Seiten daher kommen. Aber das stört ebenso wenig, wie die Aufmachung der Bilder. Diese haben nichts gemein mit high-end Foodfotografie, wie sie heutzutage immer wieder in Büchern zu sehen ist. Die Bilder erwecken den Eindruck, als habe man die Bilder in der heimischen Küche geschossen, was das ganze sehr sympathisch macht.

Das Buch teilt sich in elf Kategorien auf und beginnt mit einer kleinen Einführung und geht dann über in

  • Kalb und Rind
  • Schwein und Wurst
  • Lamm
  • Hähnchen und Geflügel,
  • Fisch
  • Meeresfrüchte
  • Gemüse und mehr
  • Desserts
  • Rub
  • Saucen und Gewürzmischungen
  • Grills und Zubehör

Hier findet sich jeder zurecht und kann direkt in den entsprechenden Kategorien nach Informationen suchen. Etwas störend wirkt, dass die Übersetzung ins Deutsche nicht ausgefeilt ist und man ab und an darüber stolpert. Mal spricht man von Gerichten im Originalwortlaut, wie Spareribs, und wenig später in einem weiteren Kapitel ist nicht die Rede von dem klassischen Beercanchicken, sondern von einem Bierdosenhähnchen. Hier hätte ich mir ein einheitliches Schriftbild gewünscht.

Bei Einstieg in das Buch erläutert Steven Raichlen, dass ihm schon bewusst ist, dass er das Rad mit einem Grillbuch nicht neu erfindet und möchte, dass es sowohl die Grillanfänger mit Grundlagen abholt, aber auch eingefleischte Grillfans inspirieren kann. Er zeigt Klassiker wie das Bierdosenhähnchen, Spareribs oder auch wie man süße Desserts auf den Grill zubereiten kann.

Und ich finde, dass schafft er mit seinem Werk „Barbecue“ durchaus. Anfänger finden Step-by-Step-Anleitungen, die gut bebildert sind und so eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Fortgeschrittene Griller bekommen eine Vielanzahl an ansprechenden Rezepten, die man einfach nachbauen oder als Inspiration für eigene Kreationen nutzen kann.

Auch wenn man dem Buch anmerkt, dass Raichlen ein Fan vom Grillen mit Holzkohle ist, kommen Gasgriller nicht zu kurz. Sowohl in der Einführung als auch im Zugeböhrteil wird auf das Grillen mit Gas eingegangen.

Fazit
Anfängerbuch und Nachschlagewerk für Kenner #ilike

Nachgebaut
Natürlich musste ich auch direkt das ein oder andere Rezept ausprobieren. Hierbei fiel meine Wahl auf das Zitronen-Knoblauch-Hähnchen, welches ich hier morgen vorstellen werde.

jeden-tag-ein-buch_arianebilleDiese Rezension nimmt an der 2. Bloggerwoche „Jeden Tag ein Buch“ teil.

 

 

 

 

 

 

 

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